Nun hat auch der DGB die Ergebnisse einer Sonderuntersuchung zu Hartz 4 veröffentlicht. Das ist zwar schon ein paar Wochen her aber stimmt vielleicht immer noch.

Die Aussagen für Wuppertal, Solingen und Remscheid sind interessant.

Bermerkenswert ist allerdings folgender Abschnitt: „Vier Prozent der Bevölkerung von 15 bis 64 Jahren müssen innerhalb eines Jahres Hartz-IV beantragen. Bei dem Risiko, hilfebedürftig zu bleiben, lässt sich für Remscheid festhalten, dass es mehr als einem Drittel der Hartz-IV Beziehenden im ersten Jahr gelingt, die Hilfebedürftigkeit zu überwinden.

Was bedeutet das?

Hat jeder, der einen ablehnenden Bescheid erhält, seine Hilfebedürftigkeit überwunden?

Wer den drei Verlinkungen oben gefolgt ist, der kann zu dem Schluß kommen, dass Hartz 4 und seine Folgen in Wuppertal, Solingen und Remscheid schlimm sind und vielfaches Unrecht herbeiführen.

Aber statistisch scheint es in Remscheid schlimmer zu sein als in den beiden anderen Städten laut DGB.

Mehr zu dem Thema insgesamt gibt es in meinem Artikel zum Thema Jobcenter in Remscheid.

In Wermelskirchen will man aktuell Menschen mit Alg 2 „zur Beschäftigung und sozialen Stärkung durch Arbeiten für die Gemeinschaft“ verhelfen laut rga.

Sie sollten wohl die Innenstadt sauberhalten, aber das scheint so nicht zu klappen.

Wie soll das gehen?

Alle Frauen und Männer treffen sich tagsüber zum Arbeitseinsatz, die Kinder haben ja mittlerweile einen Betreuungsplatz, und lernen so miteinander die Vielfalt der Sprachen und Kulturen kennen?

Da sind der Phantasie und der behördlichen Geldumverteilung keine Grenzen gesetzt.

Wenn die Satire siegt, dann könnte man auch Hundefänger ausbilden, Baumbewacher und Kulturbeauftragte für integrative Sozialarbeit.

Zumal es dieses Jahr 4 Milliarden für Bildungsmaßnahmen jeder Art gibt wie ich gehört habe.

Ich bin gespannt, was das Jahr 2014 in diesem Bereich noch bringen wird.

Ein Sozialsystem, das in dieser Form verfassungswidrig ist und die fleissigen Menschen in Deutschland systematisch bestraft und eine Gefahr für die Demokratie ist,  kann nichts gutes hervorbringen.

Und für die aktuelle Zuwanderungsdebatte empfehle ich das als Einstieg.