Eigentlich war es als Spielplatz gedacht direkt neben dem Eingang zur Event-Arena und dem Eingang bzw. Ausgang zum Parkhaus am Bahnhof in Remscheid. Doch dann hat man es offenkundig einer neuer Nutzung zugeführt. Wie soll man sonst verstehen, was dort zu sehen ist? Für Groß und Klein scheint hier der erste begehbare Aschenbecher Deutschlands entstanden zu sein. Abgesehen von der Frage der Entsorgung des Sondermülls ist hier – falls das so stimmt – ein Projekt entstanden, das seinesgleichen sucht.

So verbinden sich Konsum und Spieltrieb an einem Ort, der die grenzenlose Freiheit zeigt und deutlich macht, wie neues Denken zu neuen Formen der Nutzung führen kann.

Foto: Michael Mahlke

Die Kombination mit der Kletterwand ermöglicht auch völlig neue Kompositionen zwischen Spiel und Erholung. Der grüne Belag als Ersatz für die grüne Wiese symbolisiert eine Naturverbundenheit, die versucht, neue Werkstoffe mit neuen Möglichkeiten zu kombinieren.

Gerade im Zusammenspiel mit Regen wird es möglich sein, die in den Zigarettenkippen befindlichen Giftstoffe und Schwermetalle direkt in den grünen Belag münden zu lassen, um naturnahes Umwandeln und Weiterverbreiten zu ermöglichen.

Hätte Remscheid schon ernsthaft die neue Verordnung umgesetzt, wären an diesem Ort Einnahmen von einigen zehntausend Euro pro Monat möglich. Die Verschuldung der Kommune könnte so mit Hilfe der Bürger schnell und konsequent reduziert werden.